Störe

Der Stör – ein lebendes Fossil

Ihre Vorfahren lebten bereits vor ca. 250 Millionen Jahren. Störe sind somit älter als die Dinosaurier und zählen zu den urtümlichsten Wirbeltieren auf unserem Planeten. Ihre lange Schnauze, die 5 Reihen von Knochenplatten auf seinem Körper, die weit nach hinten gerückte Rückenflosse und die haifischähnliche, asymmetrische Schwanzflosse verleihen dem Stör ein einzigartiges Erscheinungsbild.

 

Mehr als 20 Störarten gibt es weltweit. Sämtliche Arten sind gefährdet oder vom Aussterben bedroht! Die Ursachen sind Gewässerverbauungen, Gewässerverschmutzungen und die Jagd nach Störfleisch und Kaviar.

 

Mehrere Störarten eignen sich zur Haltung im Gartenteich. Bedingt durch ihre Körpergrösse benötigt es eine Haltebewilligung. Sterlet erreichen eine maximale Grösse von ca. 1 Meter und können ohne Haltebewilligung bei uns erworben werden. Grössere Störarten wie z.B. Beluga oder Waxdick benötigen eine Haltebewilligung. Erkundigen Sie sich bei uns nach dem nächsten Kurstermin.

 

Die Störe sind gesellige Fische und haben keine Scheu vor Menschen. Störe sind sehr robuste Fische, Parasiten, Bakterien und Kälte können ihnen nur wenig anhaben. Sie sind deshalb für unsere Breitengrade gut geeignet.

Sachkundenachweis für die Haltung von Stören

Zur Haltung von Stören welche eine Grösse von über einem Meter erreichen können ist eine Haltebewilligung erforderlich. In Zusammenarbeit mit dem Dachverband der Aquarien- und Terrarienvereine führen wir Kurs durch. Kursteilnehmer erlangen den Sachkundenachweis für Wildtierhalter (konkret Störe) nach Art. 85 Abs. 3 TSchV. Abonnieren Sie unsren Newsletter oder lesen Sie regelmässig unsere News.

 

Beim Halten von Stören ist folgendes zu beachten

Kleine Störe bis 35cm nur in fadenalgenfreie Teiche setzen. Die Fische bleiben sonst in den Algen hängen.

Der Sauerstoffgehalt muss immer mindestens 6mg/l sein. Eine Belüftung ist zwingend.

Temperaturen zwischen 2°C bis 26°C sind unbedenklich, zu beachten: Je wärmer das Wasser desto weniger Sauerstoff ist darin gelöst.

Keine kleinen Störe zu grossen Koi setzen. Die kleinen Störe könnten verhungern.

Wir beraten Sie gerne ausführlich über eine artgerechte Haltung, Pflege und Fütterung von Stören.